Sängerförderung

Große Stimmen und junge Talente

"Theoretisch kann ich, aber leider fehlt mir die Praxis ... werde ich der nächsten Aufgabe noch gewachsen sein?"

Ein Thema mit Variationen in der jungen Sängerbevölkerung. Nach dem Hochschulabschluss erfolgt oft eine lange Dürrezeit ohne Engagement und das Erlernte verkümmert an der sporadischen praktischen Erfahrung. Die natürliche Folge ist Unsicherheit, denn wo Praxis fehlt schleichen sich Zweifel ein. Im Studio geht's, aber wie wird es auf der Bühne sein?

Ich selbst habe das große Glück gehabt, im deutschen Theatersystem systematisch Erfahrung sammeln und mich "hochdienen" zu dürfen. Unter der Leitung der letzten echten "Theaterväter" und an der Seite von wunderbaren "alten Theaterhasen" konnte ich in der Provinz Partien ausprobieren und mich langsam in mein wahres Fach hineinfinden. Dafür bin ich unendlich dankbar!

Die Zeiten haben sich jedoch geändert. Es ist nicht mehr so leicht, im Opernbetrieb Fuß zu fassen und sich darin dauerhaft zu etablieren. Zunehmend wird auch in unserer dicht besiedelten Theaterlandschaft gefragt: Wohin nach dem Studium? Und wohin, um ein anderes Fach zu erproben?

Das Papageno-Theater springt mit originellen Ideen in die Bresche. Unter der Leitung von erfahrenen Profis haben Nachwuchssänger exzellente Bedingungen, in Arien, Szenen und größeren Ausschnitten aus Opern und Operetten ihre Flügel auszustrecken und vor einem wohlwollenden Publikum mehrfach praktische Bühnenerfahrung zu sammeln. Das ist der richtige Nährboden, "Freude an der eigenen Stimme" (wie ich es zu sagen pflege) zu bewahren und fit zu bleiben für die nächste Aufgabe, sei es im Vorsingen, Wettbewerb oder auf den "Brettern, die die Welt bedeuten."

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Leah Frey-Rabine

An der Oper Frankfurt verkörperte Leah Frey-Rabine u.a. die Senta, Leonore/"Fidelio" und Brünhilde in der "Ring"-Inszenierung von Ruth Berghaus. Berghaus brachte sie als Elektra nach Dresden, wo sie mehrere Partien sang, darunter Senta/"Der Fliegende Holländer" in der Inszenierung von Wolfgang Wagner.

zur Homepage von Leah Frey-Rabine

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Theaterleiter Hans-Dieter Maienschein

Große Namen der Frankfurter Oper beehren unser Theater immer wieder mit ihrem Besuch. Sie sind dem Förderverein als Ehrenmitglieder beigetreten und unterstützen die Arbeit der Theaterleitung: Hubert Bischof, Kammersängerin June Card, Kammersänger William Cochran, Jean-Christine Eklund, Leah Frey Rabine, Danica Mastilovic, Elsie Maurer, Pari Samar, Hildegard Schwab-Heichele und Kammersängerin Anny Schlemm. Hans-Dieter Maienschein hielt über viele Jahre hinweg den Kontakt zu diesen prominenten Künstlern, die einst seine Begeisterung und Liebe für die Oper weckten – und die heute regelmäßig zu Gast in seinem Papageno Musiktheater sind. Insbesondere Kammersängerin June Card und Mezzo-Sopranistin Pari Samar engagieren sich stark für das Abendprogramm, indem sie junge Nachwuchskünstler anleiten, ihre Stimme weiterzuentwickeln und ihre Bühnenerfahrung auszubauen.

Die professionelle Zusammenarbeit mit erfahrenen Künstlern vor und auf der Bühne und mit den talentierten jungen Sängern und Sängerinnen samt ihrer wunderbaren Stimmen, schafft ein beachtliches Ergebnis und begeistert das Publikum in den Abendvorstellungen des Papageno Musiktheaters bei eigens inszenierten Opernschauspielen, Operetten, Musicals und Konzerten.

Ein Engagement im Papageno Musiktheater versteht sich in erster Linie als individuelle Förderung und Ergänzung zum laufenden oder abgeschlossenen Studium.

Bewerbungen bitte per E-Mail an das Papageno Musiktheater:

info@papageno-theater.de

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