Standing Ovations für die Uraufführung des Musikdramas "Die Kinder der toten Stadt"

Mit nicht enden wollendem Jubel wurden die jungen Darsteller am Premierenabend gefeiert. Hier einige Pressestimmen.

Es war ein ganz besonderer Abend in der über 20-jährigen Geschichte des Papageno Musiktheaters.

Am Freitag, den 5. April feierte das Werk "Die Kinder der toten Stadt - ein Musikdrama gegen das Vergessen" seine Welt-Premiere auf unserer Bühne.

Neben dem Autoren-Team um Thomas Auerswald (Text), Lars Hesse (Musik) und Dr. Sarah Kass (pädagogisches Konzept) und den beiden Regisseuren Hans-Dieter und Niklas Maienschein kamen auch zahlreiche Pominente aus Wirtschaft, Politik und Kultur, um die Uraufführung zu erleben.

Unter Ihnen auch die Schirmherrin des Projekts, die bekannte und vielfach ausgezeichnete Schauspielerin IRIS BERBEN sowie unsere Botschafterin, die international erfolgreiche Sängerin ANNA MARIA KAUFMANN. 

Unter den Ehrengästen erwies uns auch die Zeitzeugin und Überlebende des Konzentrationslagers Theresienstadt EDITH ERBRICH die Ehre.

Auch unzählige Vertreter der bundesweiten Presse waren zugegen (FAZ, FR, taz u.v.m). Der HESSISCHE RUNDFUNK berichtete LIVE aus unserem Theater. Den Beitrag können Sie unter diesem LINK ansehen.

Hier einige Pressestimmen zu unserer Premiere:

"Ist ein musicalartiges Theaterspiel die richtige Form, um sich mit den Verbrechen der Nazis auseinanderzusetzen, mag man fragen. Die Antwort lautet "ja"! Weil die von Hans-Dieter und Niklas Maienschein inszenierte Geschichte, in der die Hauptrollen von Kindern und Jugendlichen besetzt sind, keine Distanz zulässt: Das Grauen ergreift Besitz vom Zuschauer. Damit gelingt, was Iris Berben vor Beginn der Aufführung eindringlich gefordert hatte. [...] Dass diese 90 Minuten an Intensität kaum zu überbieten sind, ist auch der Verdienst eines starken Kinderchors und der sechs brilianten Hauptdarsteller." (Offenbach Post)

"Ein sonorer Erzähler (KS Hubert Bischof), ein Grüppchen Erwachsene, aber vor allem ein musikalisch topfitter, ausgezeichnet vorbereiteter, vor Konzentration strahlender Kinderchor (Leitung: Karina Schwarz) ermöglichen die Inszenierung von Hans-Dieter und Niklas Maienschein. Von der Seite spielt eine Combo unter der Leitung von Seung-Jo Cha die sehr eingängige Musik ein. [...] Gerade, dass die Inszenierung das Artifizielle einer Kinderaufführung nicht scheut, macht deutlich: Die erschütterndste Verbindung ist die Mühe, die sich Kinder geben, alles richtig zu machen – auf der kleinen Bretterbühne in Theresienstadt, im Papageno Theater. Insofern ein Abend für Erwachsene, ein Appell, nein, eine schreiende Aufforderung, Kinder zu schützen." (Frankfurter Rundschau)

"Das ist ein ernstes, schweres Thema, und tatsächlich möchte Intendant Hans-Dieter Maienschein sein Publikum mit diesem Stück nicht unterhalten, an dessen Uraufführung er sich als Regisseur – erstmals gemeinsam mit seinem Sohn Niklas – zum Glück und zu Recht gewagt hat. [...] Filip Niewiadomski als Benjamin, Julian Winkelmann als Michael, Lia Winkelmann als Lisa und Frida Killmer in der Rolle der Dana verleihen den von ihnen dargestellten Kindern und Jugendlichen wunderbar und mitreißend Freude, Sehnsucht und Hoffnung." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

"Eine Viertelstunde lang spendete das Publikum stehend begeisterten Schlussapplaus, nachdem der Vorhang gefallen war. Begonnen hatte der ergreifende Theaterabend mit einer Laudatio der Schirmherrin Iris Berben. Ein reduziertes, Beklemmungen erzeugendes Bühnenbild, 25 zumeist junge Akteure und ein perfek eingespieltes, intensiv musizierendes fünfköpfiges Kammermusikensemble: Es ist Hans-Dieter und Niklas Maienschein als Regie-Team gelungen, die Uraufführung des Stücks in ihrer Dramatik, ihrer musikalischen Brilianz und ihrer erzählerischen Klarheit zu einem hoch emotionalen Theaterereignis zu machen. (Westfalen-Blatt)

"Obwohl oder gerade weil es ein trauriges und berührendes Sujet ist, das "Die Kinder der toten Stadt" behandelt, steht Iris Berben voll und ganz zu dem Projekt: "Aus tiefster Überzeugung", wie sie nicht müde wird zu betonen. Es geht darum, auf Kinder "auf deren Ebene zuzugehen und ihnen Themen näher zu bringen" [...] Ihre Auseinandersetzung mit Themen wir Rassismus, Ausgrenzung und Judenfeindlichkeit nehme kein Ende. [...] Der Versuchm mit Oper und Theater einen Weg zu zeigen, um einen Zugang zur Musik zu bekommen - "und zwar über Inhalte" -, das imponiere ihr. [...] Berben war sofort überzeugt. Ebenfalls begeistert von dem Stück ist [...] Anna Maria Kaufmann, die acht Tage lang mit den Mädchen und Jungen als Gesangscoach arbeitete. "Es war einfach großartig." [...] "Ich konnte meine Ideen weitergeben und die Kinder waren sehr hungrig und ehrgeizig und wissbegierig." (Frankfurter Neue Presse)

Weitere Vorstellungen finden statt am 12. und 19. April sowie am 3. Mai (ausverkauft) - jeweils um 19:30 Uhr


v.l.n.r.: Anna Maria Kaufmann, Hans-Dieter Maienschein, Iris Berben

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Als klassische Druckfassung bei uns im Theater erhältlich oder als pdf zum Download