Gastspiele in der Alten Oper Frankfurt

Seit 2009 ist das Papageno Musiktheater regelmäßig zu Gast in der Alten Oper Frankfurt.

Die Kooperation begann 2009 auf Anfrage der Alten Oper. Im Dezember desselben Jahres gastierte das Papageno Musiktheater dort mit der Produktion "Der Nussknacker". Der Erfolg übertraf alle Erwartungen.

Seither zieht das Papageno Musiktheater jeden Dezember für einige Tage in den Mozart-Saal. Nach "Der Nussknacker" folgten Gastspiele mit den Produktionen "Peterchens Mondfahrt" (2010) und "Die kleine Hexe" (2011). Im Dezember 2012 inszenierte Hans-Dieter Maienschein das beliebte Singspiel "Hänsel und Gretel" nach der Oper von Engelbert Humperdinck eigens für die Besonderheiten der Bühne im Mozart-Saal neu. 2013 konnte das Gastspiel passender nicht sein: Das Papageno Musiktheater mit der "kleinen Zauberflöte" im Mozart-Saal. 2014 war "Der Räuber Hotzenplotz" auf der Bühne der Alten Oper zu Gast, es folgten "Cinderella (Aschenputtel)" (2015) und "Pippi Langstrumpf" (2016). Und in 2017 wurde "Die Schneekönigin" von Hans-Dieter Maienschein für das Gastspiel in der Alten Oper neu inszeniert.

Im Dezember 2018 gastierte das Papageno-Ensemble natürlich auch in der Alten Oper - dieses Mal mit dem Märchen "Frau Holle". Und im Dezember 2019 wird das kleine Theater zum 10-jährigen Jubiläum der Gastspiele wieder mit dem Stück zurückkehren, mit dem alles begann: "Der Nussknacker"!

Der Nussknacker (2009)

"Regisseur H.-D. Maienschein ist mit seiner Inszenierung etwas Wunderbares gelungen. Die kleinen und auch ganz vielen großen nicht minder begeisterten Zuschauer erleben all jene Reize, die bereits Generationen von Theaterbesuchern bezaubert haben." (Frankfurter Rundschau)

"Mit beträchtlichem Aufwand an Kostümen und Requisiten gelingen den Papageno-Theaterleuten magische Momente. Die phantastische Atmosphäre der Hoffmannschen Prosa wird in bezwingende Bilder übersetzt und über allem liegt der Glanz dieser speziellen Jahreszeit. Mehr kann man zu Weihnachten nicht verlangen." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

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Peterchens Mondfahrt (2010)

"Das junge Publikum ist begeistert und gefesselt. Die sehr homogene Inszenierung dieses Märchenklassikers wird durch die musikalische Begleitung mit Klavier und Geige angenehm untermalt. Eine zauberhafte Geschichte, zauberhaft dargeboten." (RheinMain.net)

"Der Retro-Charme, den das Musiktheater verbreitet, ist unwiderstehlich [...] Den besonderen Zauber erhält auch diese Papageno-Inszenierung durch die Musik, die sparsam, aber deshalb umso wirkungsvoller eingesetzt wird. 'Fliegen ist nicht schwer', lernen die Kinder von Herrn Sumsemann, 'rechtes Bein, linkes Bein, und dann kommt das Flügelein', und ein fünfjähriger Zuschauer, der später gefragt wurde, wie denn alle auf den Mond kommen, antwortete ganz richtig: 'Auf einer Melodie!'" (Frankfurter Allgemeine Zeitung Feuilleton)

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Die kleine Hexe (2011)

"Wie in den Jahren zuvor hat Regisseur und Theatergründer Hans-Dieter Maienschein auch diesmal ein eng am Original orientiertes, mit klassischen Klängen von Tschaikowsky, Orff, Offenbach und anderen unterlegtes Musiktheater gezaubert, das seine Zuschauer in die magische Welt der verstrubbelten Weltverbesserin entführt. Kurzum: Ein Weihnachtsstück mit viel Herz, farbenfrohen Kostümen und spielfreudigem Ensemble!" (Offenbach Post)

"Die bewährte Mischung der Theatertruppe aus Schauspiel und musikalischem Kommentar gibt auch diesem Stück sein spezifisches Flair. [...] Dabei wird die Musik, zumeist live von Geiger und Pianistin gespielt, sparsam und zurückhaltend eingesetzt, so dass die Kinder nicht überfordert werden. [...] Ein durch und durch familientaugliches Weihnachtsprogramm." (Frankfurter Allgemeine Zeitung, Kultur)

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Hänsel und Gretel (2012)

"Dem Papageno-Theater gelingt es, Humperdincks Oper behutsam für das 21. Jahrhundert zu adaptieren, bleibt eng am Original. Tolle Kostüme und eine wandlungsfähige, obwohl minimalistische Kulisse tun ein Übriges, dass Groß und Klein den Saal mit einem Lächeln verlassen." (Offenbach Post)

"Auch die Jüngsten machen hier die Erfahrung, dass man eine Geschichte nicht nur mit Worten, sondern auch in einer Mixtur aus Text, Musik und Spiel erzählen kann. Wer in jungen Jahren nicht mit derlei konfrontiert wird, hat es später wohl schwer, etwa die Oper oder andere komplexe Kunstformen schätzen zu lernen." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

"Alles in allem ein gesanglich, darstellerisch und von der Ausstattung her gelungenes Musiktheater für mehrere Generationen." (Frankfurter Neue Presse)

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Die kleine Zauberflöte (2013)

"Der Zauber wirkt immer, wenn das 'Papageno'-Theater sich eines Stoffes annimmt. So ist auch die Adaption der Mozart-Oper mit ihren zahlreichen Anleihen bei Märchen und Mythen ein so lustiges wie zartes Gebilde aus Musik, Text und Bühnenbild. Kinder, die das erlebt haben, werden später wohl auch der großen 'Zauberflöte' Interesse schenken. Wer in jungen Jahren einen Stoff dargeboten bekommt, wird sich seiner womöglich nicht nur erinnern, sondern mehr darüber in Erfahrung bringen wollen. Daher sind eng am ursprünglichen Text angesiedelte Fassungen, die wesentliche Züge von Komposition und Handlung herausarbeiten, von nicht zu unterschätzender Bedeutung, um kulturelle Kompetenz zu entwickeln. Die liebevolle Gestaltung der Charaktere hinterlässt gewiss starke Eindrücke." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

"So gelingt es dieser Inszenierung, große Oper in 80 Minuten unterzubringen. Figuren und Handlungsstränge erklären sich fast spielerisch. Wer seine Kinder auf zauberhafte Art in die Welt des Musiktheaters einführen will, dem sei diese herrliche Aufführung wärmstens ans Herz gelegt." (Frankfurter Neue Presse)

"Mit der 'Kleinen Zauberflöte' gelingt es hervorragend, Kinder für die Welt der Oper zu begeistern. Sie bietet aber auch Unterhaltung für Erwachsene." (Gelnhäuser Neue Zeitung)

"'Die kleine Zauberflöte' ist eine liebevoll inszenierte, aufs Wesentliche reduzierte Version der großen Mozart-Oper, die Spaß macht." (Offenbach Post)

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Der Räuber Hotzenplotz (2014)

"Es soll ja Kinder geben, die sich Theater dröge vorstellen. [...] Diese Kinder sollten unbedingt den Räuber Hotzenplotz im Papageno Musiktheater erleben." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

"Selbst Hollywood hätte diesen Effekt nicht eindrucksvoller hinbekommen." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

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Cinderella (Aschenputtel) (2015)

"Ein liebevoll inszeniertes Stück Musiktheater, das mit viel Engagement von einem kleinen, kompakt agierenden Team auf die Bühne des Mozartsaals gebracht wird." (Frankfurter Neue Presse)

"Cinderella ist ein Spaß für Klein und Groß. Während sich die Erwachsenen am liebevoll gestalteten Bühnenbild erfreuen und begeistert Rossinis Arien lauschen, sind die Kleinen Feuer und Flamme für die prächtigen Kostüme und das märchenhafte Happy-End. Fazit: Märchen und Musik schlagen selbst die Generation Smartphone immer noch in ihren Bann." (Frankfurter Rundschau)

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Pippi Langstrumpf (2016)

"Toll gemacht auch, wie das stärkste Mädchen der Welt vor den Augen ihrer Bewunderer mit einer Hand die beiden Räuber stemmt. Ohnehin fällt angenehm auf, wie dosiert die Regie die Technik einsetzt und rückhaltlos dem spielfreudigen Ensemble vertraut..." (strandgut)

"In der musikalischen Inszenierung im Papageno Musiktheater ist sie [die Geschichte von Pippi Langstrumpf] für alle Generationen ein Genuss." (Frankfurter Rundschau)

"Wertung: Sehr gut" (BILD Frankfurt)

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Die Schneekönigin (2017)

"Stimmig und vielschichtig hat Regisseur Hans-Dieter Maienschein die psychologische Tiefe dieses klassischen Märchens von Hans-Christian Andersen in seiner Inszenierung herausgearbeitet. Inhaltlich folgt sie dem Originaltext; ohne Sentimentalität wird eine märchenhafte Aura voll Phantasie entwickelt, die auch Erwachsenen die Wiederentdeckung dieser fast vergessenen Märchenwelt ermöglicht." (Frankfurter Rundschau)

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Frau Holle (2018)

"Mit einer liebevollen Inszenierung des Märchenklassikers 'Frau Holle' hat das Papageno Musiktheater am Palmengarten sein Publikum begeistert. An dem Grimmschen Stück um eine gerechte Welt, in der die hart Arbeitenden anständig entlohnt und die Faulenzer abgestraft werden, hatten Alt und Jung ihre Freude." (Hanauer Anzeiger)

"Prinzipal Hans-Dieter Maienschein hat es sich wie stets zur Aufgabe gemacht, dem Publikum neben den klassischen Märchen auch eine gute Portion klassischer Musik mit auf den Weg zu geben. Und Mozarts 'Kleine Nachtmusik', Auszüge aus Sinfonien und Klavierkonzerten, mit Geige (Stany Anders) und Klavier (Irina Fundiler) gespielt, passen tatsächlich schön zu den Szenen, die Annette Finze mit prachtvollen Kostümen und Requisiten ausgestattet hat." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

"Sie [Marie] kommt in einer Sphäre an, die für das Papageno Theater [...] charakteristisch ist: Magische Lichtkreise, zauberhafte Musik, blau-weiße Himmelsfarben und eine Stimme, die zunächste aus dem Off erklingt - dies alles deutet an, dass das Erdenkind in eine ferne Welt gelangt ist, die Heil und Freundlichkeit prägen." (Frankfurter Rundschau)

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